Cycling

Das grosse Radsport Glossar

Lexikon

Fachbegriffe rund um den Radsport

Manche mögen es Radsport-Slang nennen oder das Vokabular eines Rennradfahrers oder einer Rennradfahrerin. So oder so, wenn Sie in den Sport einsteigen und wissen wollen, was die Leute sagen, ist es hilfreich, mit diesen Begriffen vertraut zu sein.

Begriffe zu den „Grand Tours“ (Tour de France, Giro d’Italia und La Vuelta) und den „Monumenten des Radsports“ (Flandern-Rundfahrt, Paris–Roubaix, Lüttich–Bastogne–Lüttich, Mailand–Sanremo, Amstel Gold Race und La Flèche Wallonne) werden auch erklärt. Dieses Glossar wird fortlaufend ergänzt und aktualisiert.

Begriffe

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Es gibt 19 Namen in diesem Verzeichnis, die mit dem Buchstaben A beginnen.
Abfahrtshaltung
Die Abfahrtshaltung bezeichnet die optimierte Körperposition auf dem Rennrad beim Bergabfahren und verfolgt zwei gleichzeitige Ziele: minimalen Luftwiderstand für höhere Geschwindigkeit sowie maximale Kontrolle über das Fahrrad. Die klassische Rennposition sieht vor, dass die Fahrenden tief in den Lenker greifen, die Ellbogen leicht angewinkelt und nach innen gezogen halten und den Oberkörper so weit wie möglich absenken. Die Pedale stehen dabei waagrecht, das Körpergewicht wird gleichmässig zwischen Sattel und Lenker verteilt, und die Knie liegen locker am Oberrohr an, was zusätzlich Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten gibt.
Sicherheit und Kontrolle haben jedoch stets Vorrang vor aerodynamischer Effizienz. Wer in der tiefen Aeroposition die nötige Übersicht oder Reaktionsfähigkeit verliert, fährt besser mit einer leicht aufrechteren Haltung, bei der die Hände auf den Bremshebeln liegen und ein sofortiges Bremsen jederzeit möglich ist. Besonders in unbekanntem Gelände, bei nassem Strassenbelag oder engen Kurvenfolgen ist eine kontrollierte, bremsbereit Haltung der maximal abgesenkten Position vorzuziehen. Die Abfahrtshaltung ist eine Fähigkeit, die gezielt trainiert werden muss und erst mit wachsender Erfahrung zur selbstverständlichen Routine wird

Abgang
Der Abgang bezeichnet das kontrollierte Absteigen vom Rennrad, typischerweise am Ende einer Fahrt, bei einem ungeplanten Halt oder in einer Rennsituation, in der das Weiterfahren nicht möglich ist. Die korrekte Technik sieht vor, dass zunächst ein Fuss aus der Klickpedale gelöst wird, bevor das Tempo vollständig abgebaut ist, um einen sicheren Stand zu gewährleisten. Beim Abgang über die linke Seite, was im Strassenrennsport die Norm ist, wird das linke Bein zuerst gelöst und beim Stillstand auf den Boden gesetzt, während das rechte Bein über den Sattel geführt wird.
Im Rennsport spielt der Abgang vor allem bei Stürzen, Pannen und Zielankunften eine Rolle. Ein geübter und ruhiger Abgang verhindert Folgestürze und schützt sowohl die fahrende Person als auch das Material. Besonders für Einsteigerinnen und Einsteiger mit Klickpedalen lohnt es sich, den Abgang gezielt auf einem ruhigen Platz zu üben, bis er zur automatischen Reaktion wird.

Abstoppen, Blocken
Abstoppen oder Blocken bezeichnet im Radsport die taktische Massnahme, bei der eine Fahrerin oder ein Fahrer das Tempo im Feld bewusst drosselt oder eine Lücke schliesst, um einen Angriff des gegnerischen Teams zu verlangsamen oder zu neutralisieren. Typischerweise setzt ein Helfer diese Technik ein, wenn ein Teamkollege oder eine Teamkollegin in einer Ausreissergruppe vorne liegt und das Verfolgerfeld so lange wie möglich aufgehalten werden soll. Das Blocken geschieht durch das Einnehmen einer zentralen Position im Feld, das Vermeiden von Tempoverschärfungen und das gezielte Verlangsamen bei Antritten anderer Fahrerinnen und Fahrer.
Blocken ist im Rahmen der Rennregeln erlaubt, solange keine gefährlichen Fahrmanöver ausgeführt werden. Es gilt als anspruchsvolle Helferaufgabe, da die blockende Person oft gegen die eigene Erschöpfung und den Druck des Feldes arbeiten muss. Im Nachwuchs- und Amateurbereich wird diese taktische Grundfertigkeit häufig unterschätzt, obwohl sie in Teamrennen oft den Ausschlag zwischen Sieg und Niederlage gibt.

Adenosintriphosphat (ATP)
Adenosintriphosphat, kurz ATP, ist die universelle Energiewährung des menschlichen Körpers und damit auch die biochemische Grundlage jeder Muskelkontraktion beim Radfahren. Muskeln können Energie aus Kohlenhydraten, Fetten und in geringem Mass aus Proteinen gewinnen, aber stets nur über den Umweg der ATP-Synthese: Erst wenn diese energiereiche Verbindung gespalten wird, steht die freigesetzte Energie unmittelbar für die Muskelarbeit zur Verfügung.
Je nach Intensität und Dauer der Belastung nutzt der Körper unterschiedliche Stoffwechselwege zur ATP-Herstellung. Bei kurzen, hochintensiven Belastungen wie einem Sprint greift er auf die direkt verfügbaren Kreatinphosphat-Reserven und die anaerobe Glykolyse zurück, die ATP sehr schnell, aber nur kurzzeitig liefern. Bei längeren Ausdauerbelastungen dominiert die aerobe Oxidation von Kohlenhydraten und Fetten, die deutlich mehr ATP pro Molekül erzeugt, aber einen kontinuierlichen Sauerstoffnachschub erfordert. Das Verständnis dieser Energiebereitstellung ist die Grundlage für eine sinnvolle Trainingssteuerung und Wettkampfernährung.

Aero
Der Begriff Aero, abgeleitet vom Griechischen "aer" für Luft, steht im Radsport als Kurzform für alles, was auf die Reduzierung des Luftwiderstands ausgerichtet ist. Luftwiderstand ist ab einer Geschwindigkeit von etwa 25 km/h der dominierende Widerstandsfaktor beim Radfahren und wächst mit dem Quadrat der Geschwindigkeit, was bedeutet, dass sein Einfluss bei höherem Tempo überproportional zunimmt. Aerodynamische Optimierungen betreffen sowohl das Material, also Rahmen, Laufräder, Helm und Bekleidung, als auch die Körperposition der Fahrenden auf dem Rad.
Alles, was einem Radfahrer hilft, den Luftwiderstand zu reduzieren. Aero-Ausrüstung sind z.B. Lenker, stromlinienförmige Helme und Skinsuits (hautenge, einteilige Rennanzüge). Folgende Optimierungen reduzieren den Luftwiderstand (bei 45 km/h):
  • Sitzposition: 18 Watt
  • Aero-Helm: 6.5 Watt
  • Aero-Einteiler: 16 Watt
  • Aero-Laufräder: 7 Watt
  • Aero-Rahmen: 23 Watt
Alle Optimierungen ergeben einen Vorteil von ca. 70 Watt bei 45 km/h Messgeschwindigkeit und 09:10 Minuten bei 26 km/h auf 100 km, 1500 Hm, 200 W Durchschnittsleistung.
Quellen: Roadbike

Aero-Helm
Ein Aero-Helm ist ein Fahrradhelm, dessen Form primär auf die Minimierung des Luftwiderstands ausgelegt ist. Im Unterschied zu leichten Rennhelmen mit grosszügigen Lüftungsöffnungen besitzt der Aero-Helm eine geschlossene oder weitgehend geschlossene Schale, eine tropfenförmig verlängerte Heckpartie und eng gehaltene Belüftungskanäle. Diese Bauweise reduziert den aerodynamischen Widerstand messbar, geht jedoch mit etwas schlechterer Ventilation und in der Regel höherem Gewicht einher.
Moderne Aero-Helme haben den Rückstand gegenüber klassischen Rennhelmen in Sachen Belüftung deutlich verringert, und bei Windgeschwindigkeiten ab etwa 40 km/h überwiegt der aerodynamische Vorteil den Nachteil der wärmeren Tragetemperatur in den meisten Fällen klar. Für Zeitfahren und flache Rennetappen gehört der Aero-Helm heute zur Standardausrüstung im Profibereich. Im Hobbybereich lohnt sich die Anschaffung vor allem für Triathleten, Zeitfahrspezialistinnen und alle, die regelmässig auf flachem Terrain hohe Geschwindigkeiten fahren.

Aero-Lenker
Als Aero-Lenker werden im Strassenradsport Lenker bezeichnet, die eine integrierte oder flache, nach hinten gezogene Griffposition ermöglichen und gleichzeitig die Kabelführung vollständig im Innern verstecken. Diese Integration reduziert die aerodynamisch wirksame Frontfläche und eliminiert Verwirbelungen, die durch aussen liegende Züge und Leitungen entstehen. Viele Hersteller bieten heute sogenannte integrierte Cockpits an, bei denen Lenker und Vorbau als eine einzige Einheit gefertigt sind, was die Steifigkeit erhöht und die Aerodynamik weiter verbessert.
Der Nachteil integrierter Aero-Lenker liegt in der eingeschränkten Einstellbarkeit: Breite, Höhe und Vorbaulänge sind oft fest vorgegeben oder nur in grossen Schritten veränderbar, was die Anpassung an individuelle Körpermasse erschwert. Zudem ist die Montage und Wartung aufwändiger als bei konventionellen Systemen. Für den Wettkampfeinsatz auf flachen Strecken und Zeitfahren überwiegen die aerodynamischen Vorteile klar, während für den Trainings- und Alltagseinsatz ein klassischer Rennlenker mit separatem Vorbau oft die praktischere Wahl bleibt.

Aerob
Beim aeroben Training (auch „Cardio-Training“) genügt allein die Atmung, also die Zuführung von Sauerstoff, um den Energiebedarf deiner Muskeln zu decken. Mässig anstrengende Aktivitäten wie Jogging fallen in diese Kategorie.

Alpenbrevet
Das Alpenbrevet ist eine jährlich stattfindende Radveranstaltung, die in der Schweiz ausgetragen wird. Es handelt sich dabei um ein Radrennen, das sich durch seine besondere Herausforderung auszeichnet, da es durch die hochalpine Landschaft der Schweizer Alpen führt.
Die Streckenlänge des Alpenbrevet kann variieren, es werden jedoch oft verschiedene Distanzen angeboten, angefangen von kürzeren Strecken bis hin zu extrem anspruchsvollen Langstreckenrennen, die mehrere hundert Kilometer lang sein können. Teilnehmer müssen sich den oft anspruchsvollen Strassen und den Höhenunterschieden stellen, was die Veranstaltung zu einer besonderen Herausforderung für Radfahrer macht.

Amaury Sport Organisation (A.S.O.)
Die Amaury Sport Organisation (A.S.O.) ist ein französisches Unternehmen das sich auf die Organisation und das Management grosser Sport-Veranstaltungen spezialisiert hat. Das 1992 gegründete Unternehmen ist eine Tochter der französischen Groupe Amaury, welche unter anderem die Sportzeitung L’Équipe und die Zeitung Le Parisien herausgibt.
Zu den Sport-Veranstaltungen gehören Tour de France, Vuelta a España, Paris–Roubaix, Lüttich–Bastogne–Lüttich, Eschborn–Frankfurt, La Flèche Wallonne und Paris–Tours sowie die Etappenrennen Paris–Nizza, Critérium du Dauphiné, Tour de l’Avenir, Tour du Faso, Katalonien-Rundfahrt, Deutschland Tour, Tour de Yorkshire, Tour of Oman und das Arctic Race of Norway.

Amstel Gold Race
Die Amstel Gold Race ist das bedeutendste Eintagesrennen der Niederlande und Teil der UCI WorldTour. Sie findet jährlich im April in der Provinz Limburg statt und markiert den Übergang von den flämischen Kopfsteinpflaster-Klassikern zu den hügeligen Ardennenrennen.
Das Rennen wurde erstmals 1966 ausgetragen und ist damit die jüngste der Frühjahrs-Klassiker. Es wurde von den niederländischen Sportpromotern Ton Visser und Herman Krott ins Leben gerufen, mit dem Ziel, ein niederländisches Pendant zu den belgischen Klassikern zu schaffen. Namensgeber und Hauptsponsor ist die Amstel-Brauerei.
Die Strecke führt durch das hügelige Limburg und ist bekannt für ihre zahlreichen, kurzen und steilen Anstiege sowie enge Strassen. Typisch sind der Cauberg, der Keutenberg und der Bemelerberg. Die Route variiert jährlich, beinhaltet aber oft mehrere Runden um Valkenburg.
Seit 1989 gehört die Amstel Gold Race zu den hochrangigen UCI-Wettbewerben und ist seit 2011 Teil der UCI WorldTour. Der Niederländer Jan Raas hält mit fünf Siegen den Rekord. [Quelle: Amstel Gold Race]

Anaerob
Von anaerobem Training ist die Rede, wenn sich dein Körper so sehr anstrengt, dass er durch die Atmung alleine nicht genügend Energie bekommt. Hochintensive Aktivitäten, die dir deine Maximalleistung abverlangen (wie etwa Sprints) zählen zu dieser Trainingsform.

Anfahren
Renntaktik, bei der ein Fahrer auf maximale Geschwindigkeit beschleunigt und dabei seinen Teamkollegen mitzieht. Dieser verlässt dann den Windschatten, zieht mit noch grösserer Geschwindigkeit vorbei, und sprintet um den Sieg auf die Ziellinie zu.

Anfahrer
Fahrer, der darauf spezialisiert ist, einem Sprinter Windschatten für die Endphase eines Rennens zu bieten und das Tempo hochzuhalten. Am Hinterrad des Anfahrers wartet der Sprinter auf den letzten möglichen Moment, um zu beschleunigen während der Anfahrer zur Seite weicht. Sprinter, die das Team wechseln, nehmen ihre Anfahrer gerne mit. Dies funktioniert aber nicht immer.

Ardennen-Klassiker
Die Ardennen-Klassiker sind eine Reihe von professionellen Radrennen, die jedes Jahr im Frühling in Belgien stattfinden. Die Ardennen sind eine Region in Belgien, die für ihre hügeligen Landschaften und malerischen Dörfer bekannt ist, und die Radrennen sind bekannt für ihre anspruchsvollen Strecken und harten Anstiege.
Zu den drei Hauptrennen der Ardennen-Klassiker gehören die Amstel Gold Race, die Flèche Wallonne und Lüttich-Bastogne-Lüttich.
Die Ardennen-Klassiker sind ein wichtiger Bestandteil des Frühjahrs-Rennkalenders und ziehen jedes Jahr eine grosse Anzahl von Fans und Fahrern aus der ganzen Welt an.

Aristocrats
Spitzname für weiss/schwarze Fahrradschuhe. Die Kombination von Weiss und Schwarz, vorzugsweise aus Lackleder und von einem italienischen Schuster.

Armwärmer
Separate Ärmel, um die Arme warm zu halten. Sie sind einfach an- und auszuziehen und passen bequem in eine Trikottasche.

Assos
Assos ist eine renommierte Schweizer Marke, die sich auf hochwertige Radsportbekleidung und -ausrüstung spezialisiert hat. Die Firma wurde 1976 gegründet und hat sich seither einen Ruf für Innovation, Qualität und Leidenschaft im Bereich des Radsports erarbeitet.
Assos bietet eine breite Palette von Produkten an, darunter Trikots, Hosen, Jacken, Baselayer, und Accessoires wie Handschuhe und Überschuhe. Die Bekleidung von Assos ist bekannt für ihre ergonomische Passform, hochwertige Materialien und durchdachtes Design, das auf die Bedürfnisse von Radfahrern abgestimmt ist.
Assos ist eng mit dem professionellen Radsport verbunden und unterstützt verschiedene Teams und Athleten. Dies ermöglicht es ihnen, direktes Feedback von Profis zu erhalten und ihre Produkte kontinuierlich zu verbessern.

ATL (Acute Training Load, Ermüdung)
ATL funktioniert eigentlich gleich wie die CTL, jedoch für die letzten 7 Tage und nicht über die letzten 42 Tage. ATL gibt einge gute Auskunft über akute, also kurzfristige Belastung und somit auch über die aktuelle Ermüdung des Athleten.

Faszination Radsport

Es ist nie zu spät, um einzusteigen! Lass dich von der Faszination Rennrad packen und geniesse die Zeit auf dem Bike. Falls du nicht schon überzeugt bist, findest du hier 5 Gründe die dich endgültig zum Rennrad-Fan machen werden.

1. Fitness und Abwechslung zum Alltag

In einer Zeit, in der man oft vom Stress persönlich geweckt wird und Druck der beste Freund zu sein scheint, ist es zunehmend schwerer geworden einfach mal abzuschalten und den Kopf frei zu bekommen.

Steig einfach auf dein Rennrad und pedaliere den Stress weg. Wenige Augenblicke nachdem du losgefahren bist ordnen sich deine Gedanken und du kannst richtig abschalten. Die frische Luft, die Natur und die Geschwindigkeit sorgen trotz der körperlichen Anstrengung dafür, dass du runterkommst und die Bodenhaftung behältst.

2. Grüner Fussabdruck und Fortbewegung

Das Rennrad als Transportmittel gewinnt wieder an Bedeutung wenn es um die Fortbewegung geht. Wer steht schon gerne im Stau und atmet Smog ein? Mit dem Rennrad fährt man in der Regel staufrei und ist trotzdem schnell. Die Fahrt von A nach B ist nicht nur umweltfreundlich, du fühlst dich auch einfach gut, wenn du etwas für den Planeten getan hast.

3. Der soziale Faktor

Ist dir schon mal aufgefallen wie sich Radfahrer freundlich grüssen, wenn sie sich entgegenkommen? Auch wenn du alleine fährst, bist du nicht alleine. Die Tatsache, dass du auf einer Rennmaschine fährst, macht dich automatisch zu einem Mitglied im „Club“.

Egal ob du dich mit Freunden triffst oder auch nur bei der Trainingsfahrt des Radvereins deiner Region mitfährst, du wirst immer jemanden finden, mit dem du über deine Erfahrungen sprechen kannst. Manchmal ist der Pausenkaffee oder das kleine Stück Kuchen mindestens genauso wichtig wie die Fahrt an sich. Man trifft sich, spricht über interessante Themen und hat einfach eine schöne Zeit mit Menschen, die deine Leidenschaft mit dir teilen.

4. Entdecke die Welt (oder Region)

Dein Rennrad ist die beste Möglichkeit um die Welt zu entdecken. Es gibt fast überall wunderschöne Strecken. Egal ob im Seeland,  Jura, Emmental, Schweizer Alpen oder Italienischen Alpen. Überall sieht man die Welt am besten, wenn man auf dem Rennrad sitzt. Wenn Selbstvertrauen und Ausdauer stimmen, wirst du erstaunt sein wie weit man mit dem Rennrad an einem Tag kommt.

Auf dieser Welt gibt es so viele eindrucksvolle und einzigartige Gegenden, dass ein Radsport-Leben kaum ausreicht um alles zu sehen. Vor allem die klassischen Strecken der Tour de France sind zu empfehlen. Es ist ein tolles Gefühl, die selbe Strecke zu fahren, auf der dein grosses Vorbild eine Tour-Etappe gewonnen hat. Auf den legendären Anstiegen der grossen Radrennen kannst du deinen Namen mit Kreide neben die vielen Namen grosser Fahrer auf die Strasse schreiben und viele andere Radsportler aus aller Welt treffen.

Das Beste aber ist die unglaubliche Vielfalt, die sich dir als Radsportler eröffnet.

5. Neues Spielzeug

Neue leichte Rahmen, Scheibenbremsen, Carbon-Lenker und das neue Laufradset lassen Radsportler-Augen glänzen. Wer anfangen will, bekommt aber schon für wenig Geld ein anständiges Rennrad, auf dem er seine ersten Versuche wagen kann.

Auch Technik-Freaks kommen auf ihre Kosten. Mit GPS-Geräten, Leistungsmessung, aerodynamischen Helmen und neusten Carbon-Gadgets ist für jeden etwas dabei.

Am Ende macht es keinen Unterschied welches Bike du fährst oder wie schnell du vorankommst. Geniesse die Freiheit, Fitness und Zeit mit deinen Freunden und mache den Radsport zu einem Teil deines Lifestyles. Gib dem Sport eine Chance, du wirst es nicht bereuen.