Swimming

Das grosse Schwimmsport Glossar

Lexikon

Fachbegriffe rund um den Schwimmsport

Manche mögen es Schwimmsport-Slang nennen oder das Vokabular eines Schwimmers oder einer Schwimmerin. 

So oder so, wenn Sie in den Sport einsteigen und wissen wollen, was die Leute sagen, ist es hilfreich, mit diesen Begriffen vertraut zu sein. Dieses Glossar wird fortlaufend ergänzt und aktualisiert.

Begriffe

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DNF
DNF (Did Not Finish) wird eingetragen, wenn ein Teilnehmer zwar gestartet ist, den Wettkampf aber nicht beendet hat. Typische Gründe können sein Verletzung, Krankheit, Disqualifikation oder Aufgabe aus Erschöpfung.

DNS
DNS (Did Not Start) wird eingetragen, wenn ein Teilnehmer zwar für einen Wettkampf gemeldet war, aber gar nicht angetreten ist. Typische Gründe können sein Verletzung, Krankheit, Disqualifikation, Verspätung oder verpasster Start.

Whereabouts
"Whereabouts" bezeichnet ein Meldesystem für Athleten, das von Anti-Doping-Agenturen wie der WADA (World Anti-Doping Agency) verwendet wird. Spitzensportler:innen müssen ihre Aufenthaltsorte für Dopingkontrollen angeben (z. B. wo sie trainieren, wohnen oder an Wettkämpfen teilnehmen). Das System hilft, unangekündigte Dopingtests durchzuführen.

Cheat Day
Ein "Cheat Day" ist ein Konzept aus der Ernährungs- und Fitnesswelt. Es handelt sich um einen Tag, an dem man bewusst von einer sonst strikten Diät oder Ernährungsweise abweicht, um sich Lieblingsgerichte oder Snacks zu gönnen, die normalerweise nicht in den Ernährungsplan passen. Die Idee dahinter ist, sich einen mentalen und körperlichen "Ausgleich" zu schaffen, der die langfristige Einhaltung der Diät erleichtert.
Vorteile eines Cheat Days sind mentale Erholung, Motivationssteigerung und Anregung des Stoffwechsels (Leptin-Level). Nachteile sind Übermass an Essen am Cheat Day, falscher Fokus und mögliche Blutzuckerspitzen. Alternativen sind ein "Cheat Meal" und flexible Diätansätze indem man gelegentliche "Cheats" in den Alltag, ohne sie explizit zu planen, integriert.
Ein Cheat Day sollte immer in Relation zu den individuellen Zielen und Bedürfnissen betrachtet werden. Moderation und Planung sind entscheidend, um ihn sinnvoll zu nutzen.

Wasserschatten
Im Schwimmsport bezeichnet der Begriff "Wasserschatten" den Bereich direkt hinter einem Schwimmer, in dem der Wasserwiderstand deutlich geringer ist. Dieser Effekt entsteht, weil der Schwimmer vor dem Wasserschatten das Wasser verdrängt und dadurch eine Art "Sog" erzeugt. Schwimmer, die im Wasserschatten eines anderen Schwimmers schwimmen, können weniger Energie aufwenden, um die gleiche Geschwindigkeit zu halten, da sie weniger Widerstand überwinden müssen. Dies wird oft in Wettkämpfen ausgenutzt, um Energie zu sparen oder sich auf einen Endspurt vorzubereiten.

Quellen: Schwimmlexikon, 2PEAK.